Der Arbeitsvertrag

Die Vertragspartner des Arbeitsvertrages

Arbeitgeber sind eine Partei im Arbeitsvertrag, bei der es sich um natürliche oder juristische Personen handeln kann, die einen Arbeitnehmer gegen Arbeitsentgelt beschäftigt. Arbeitgeber sind zumeist Selbständige, Unternehmer oder eine Personengesellschaft, jedoch auch eine Privatperson, die stundenweise eine Babysitterin beschäftigt, ist Arbeitgeber. 

Die andere Arbeitsvertragspartei ist der Arbeitnehmer, denn ohne diese gäbe es ebenso keine Arbeitgeber. Beim Arbeitnehmer handelt es sich jedoch immer um eine natürliche Person, die Ihre Leistungen weisungsgebunden gegen ein Arbeitsentgelt bereitstellt und eine Arbeitstätigkeit wahrnimmt. Sofort wenn der Arbeitnehmer ein Jobangebot wahrnimmt, kommt mit dem Arbeitgeber ein Arbeitsvertrag zustande, dessen Weisungsrecht betrifft die Arbeitszeit, den Erbringungsort und die Inhalte der Arbeit. 


Form und Inhalt eines Arbeitsvertrages

Für Arbeitsverträge besteht eigentlich Formfreiheit, was bedeutet, sie können schriftlich oder mündlich wirksam abgeschlossen werden. Prinzipiell sind Arbeitgeber bei mündlichem Vertragsabschluss verpflichtet, dem Arbeitnehmer eine unterschriebene Niederschrift über den vereinbarten Vertragsbeginn sowie alle wesentlichen Inhalte des Arbeitsvertrages spätestens einen Monat nach Beginn der Beschäftigung zu überlassen. 

Abgesehen von den Angaben zu den Vertragsparteien gehören der Beginn, die Dauer und gegebenenfalls das Arbeitsvertragsende hinein, außerdem kommen Angaben zu Arbeitsleistung, Vergütung und Nebenpflichten dazu – mit den Schlussbestimmungen endet der Arbeitsvertrag. 

Die Auskünfte zur Arbeitsleistung unterteilen sich in Art der Tätigkeit, Arbeitszeit, eventuelle Überstunden oder andere Mehrarbeit, Versetzungsmöglichkeiten sowie Angaben zum Erholungsurlaub, Feiertagen und Freistellungen. Außerdem sollten Nebenpflichten, wie Sorgfaltspflicht, Pünktlichkeit, Arbeitsschutz, Verschwiegenheit und Krankmeldung, genannt werden. 

Zu dem Punkt Vergütung gehört neben Lohn und Gehalt auch, wie es sich aufbaut, ob es sich um Zeit-, Akkordlohn oder ein Festgehalt handelt. Auf keinen Fall fehlen sollten die Angaben zu Gratifikationen, Aufwendungsersatz, vermögenswirksamen Leistungen sowie Zulagen. 

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